Alexander Cabot

MISTER LEATHER BERLIN 2019

Alter: 30 Jahre
Fetische: Leder, Uniform, Gummi


1) Was war Dein erstes Leder-/Fetisch-Bekleidunqsstück?
Eigentlich eine 2 Nummern zu große Nappalederhose, die ich sehr günstig online ergattert habe. Aber
wirklich mit Fetisch-Hintergedanken war das noch nicht. Das kam erst etwas später, als ich mich
entschloß, mir Lederchaps kaufen, weil ich dieses Kleidungsstück sehr erotisch fand. Man darf es
eigentlich keinem erzählen, aber die allererste Anprobe war recht abenteuerlich. :-)


2) Von Deinen Leder-/Fetisch-Sächen trägst Du am liebsten...?
Definitiv meine Lederchaps! Dazu passend Lederstiefel und meinen wunderbaren Jockstrap von Manstore.

3) Was verbindest Du mit Leder/Fetisch?
Sehr er- und anregende Gefühle und Erlebnissel Und wenn ich Leder trage, fühle ich mich ausserdem
auch immer gut gekleidet. Modisch betrachtet ist Leder ja ein sehr zeitloses Material, welches man immer
tragen kann und gut kombinieren kann.

4) Leder, Gummi, Uniform, Skin, Snqaker etc., was verbindet Dich mit den
anderen Fetischrichtungen?

Durch einen lieben Freund bin ich mit Gummi in Berührung gekommen und, da wir dieselbe Größe
tragen, konnte ich natürlich auch mal was anziehen. Ich war überrascht, wie interessant und erregend es
sich angefühlt hat, hautenge Gummichaps zu tragen, die wirklich jede Kontur der Beine betonen. die
Kehrseite ebenso. Uniform ist nur ein kleiner Fetisch von mir. Natürlich ist und bleibt Leder mein Fetisch
Nummer 1, aber hin und wieder darf es auch mal eine kleine Abwechslung sein.

5) Trägst Du Körperschmuck (Piercinqs, Tattoos, etc) ?
Ich habe ein paar Tätowierungen. Möchte aber unbedingt irgendwann noch ein Biomechanik-Tattoo
dazuhaben.

58441868_135375960919440_3774254914255978496_n.jpg6) Warum hast Du dich um den Titel,,MR. LEATHER BERLIN" beworben?
Natürlich weil ich Leder abgöttisch liebe, den Fetisch repräsentieren und die Community nach Kräften
unterstützen möchte, und weil ich denke, dass es gut wäre, wenn Berlin einen Mr. Leather bekommt, der
den Weg einer Geschlechtsangleichung gemeistert hat. Es würde ein Zeichen setzen für eine facettenreiche, vielfältige, tolerante und aufgeschlossene Ledercommunity.

 

7) Was würde Dir als MLB besonders am herzen liegen ?
Am Herzen liegt mir vieles, aber besonders wichtig ist für mich, Vorurteile abbauen zu können und, dass
man nie aufhört miteinander zu reden. Und damit meine ich, sich zusammenzusetzen, von Angesicht zu
Angesicht mögliche Verbesserungen zu erarbeiten.

Ebenso wichtig ist mir die Belange, Interessen und Bedürfnisse der (Berliner) Ledercommunity national
und international zu vertreten, mit all ihren Facetten und Variationen. Zuhören und ein offenes Ohr auch
für die Leute zu haben, die vielleicht das Gefühl haben, nicht wirklich dazuzugehören.

Die Thematisierung von Diskriminierung innerhalb der homosexuellen Community ist auch ein wichtiger
Punkt. Es macht mich traurig, dass es,,untereinander" geschieht. Wir sitzen doch alle im selben Boot und
wollen akzeptiert werden, so wie wir sind. Sich untereinander anzufeinden ist eine Verschwendung von
Kräften. Diese Kräfte sollten besser dazu eingesetzt werden, dass es Verbesserungen für alle - also die
Community in all ihrer Vielfalt - gibt.

Ich möchte als MLB jemand sein, der die Sichtbarkeit der Fetischcommunity unterstützt, auf den man
zugehen kann und mit dem man über alles sprechen kann. Auch würde ich gerne interessante Projekte
unterstützen. Das Thema Geschlechtsangleichung und die damit verbundenen Sorgen und Nöte sind mir ebenfalls sehr wichtig.  

8) Was willst Du in dem Jahr als MLB erreichen bzw. verändern oder bewirken ?
Horizonte erweitern, meine gleichermaßen wie die der anderen. Menschen ermutigen, ihren vielleicht noch schlummernden Fetisch auszuleben. Bei mir war es anfänglich so, dass ich mir eigentlich viel zu viele Gedanken darüber gemacht habe, wie das auf andere wirkt oder was andere Leute denken könnten.

Einen Teil habe ich schon in Frage 7 angesprochen und würde dies gerne mit einem Satz nochmal für
Frage Nummer 8 zusammenfassen: Ich möchte den Zusammenhalt fördern und Dialoge anregen.
Ich möchte dazu beitragen Vorurteile abzubauen, natürlich in Bezug auf Leder und Fetisch, aber auch in
Bezug auf meinen Background der Geschlechtsangleichung, da diesbezüglich - leider- noch genug
Handlungsbedarf besteht. Ich erlebe immer wieder Menschen, die ,,schon mal davon gehÖrt haben",
jedoch nie direkt damit in Berührung gekommen sind, aber schon im Vorfeld ihr Urteil gefällt haben.
Oftmals gibt es viele Berührungsängste.

Dann gibt es da natürlich auch noch die guten Seiten: Viele sind sehr überrascht, dass eine
Geschlechtsangleichung so hervorragend im Ergebnis sein kann und, dass man,,so normal" ist ohne
irgendwelche Skurrilitäten. Und wenn die Leute sehen, hey, das ist ja ein ganz normaler schwuler Kerl,
dann regt es vielleicht zum Umdenken an. Denn oft ist es Unwissenheit, die Ablehnung hervorruft. Von
daher glaube ich, dass auch Sichtbarkeit einen Teil zur besseren Akzeptanz beitragen kann.
Natürlich ist mir klar; dass positive Veränderung weder von heut auf morgen, noch von einem Menschen
allein erreicht wird, aber man kann seinen Teil dazu beitragen und ich bin der Ansicht, dass man
zusammen viel bewegen kann.

Ich möchte die Ledercommunity so repräsentieren, wie ich sie selbst immer erlebe: Eine Gemeinschaft,
die offen, tolerant, herzlich und vielfältig ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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